
Die Regierung in Caracas teilte mit, dass mindestens 3.535 Menschen ums Leben gekommen seien. Zudem sprachen die Behörden weiterhin von über 16.700 Verletzten. Am 24. Juni hatten gleich zwei verheerende Erdbeben das Land erschüttert. Besonders schwer getroffen wurden der Bundesstaat La Guaira und die gleichnamige Küstenstadt. Zur Zahl der noch Vermissten machte die Regierung weiterhin keine Angaben. Verschiedene Schätzungen gingen von 10.000 bis 50.000 Menschen aus, von denen jede Spur fehle. Überlebende und Hilfsorganisationen hatten den Behörden Schwerfälligkeit und Ineffizienz vorgeworfen.
So fehle schweres Gerät zur Trümmerbeseitigung, weshalb die Rettungsarbeiten auch von Zivilisten und ausländischen Helfern durchgeführt würden.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
