Südamerika
Regierung von Venezuela geht nun von 4.490 Toten nach Erdbeben aus

Fast drei ​Wochen nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen.

    Angehörige der Streitkräfte gehen an eingestürzten Gebäuden vorbei. Sie tragen knallorange Westen und Bauhelme.
    Die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden, schwindet. (AFP / Miguel Medina)
    Die Regierung in Caracas teilte mit, dass mindestens 4.490 Menschen ums Leben gekommen seien. Zudem sprachen die Behörden weiterhin von über 16.700 Verletzten. Am 24. Juni hatten gleich zwei verheerende Erdbeben das Land erschüttert. Besonders schwer getroffen wurden der Bundesstaat La Guaira und die gleichnamige Küstenstadt. Zur Zahl der Vermissten machte die Regierung erneut keine Angaben. Verschiedene Schätzungen gehen von 10.000 bis 50.000 Menschen aus, von denen jede Spur fehle. Zuletzt hatte die venezolanische Regierung den Bau provisorischer Unterkünfte angekündigt. Fast 18.000 Menschen hätten ihr Zuhause verloren.
    Viele Menschen campieren derzeit in Zelten oder Schulen. Diese müssen Anfang September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden.
    Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.