
Das Informationsministerium in Caracas erklärte, dass mehr als 3.340 Menschen ums Leben gekommen seien. Zuvor waren rund 2.900 Todesopfer angegeben worden. Die Behörden gehen von mehr als 16.000 Verletzten aus.
Übergangspräsidentin Rodriguez wies Kritik an den Rettungsarbeiten zurück. Sie habe unmittelbar Einsatzkräfte und eine Notfalleinheit beim Militär entsandt. Überlebende und Hilfsorganisationen hatten den Behörden Schwerfälligkeit und Ineffizienz vorgeworfen. Es fehle schweres Gerät zur Trümmerbeseitigung, weshalb die Rettungsarbeiten maßgeblich von Zivilisten und ausländischen Helfern getragen würden.
Diese Nachricht wurde am 05.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
