Südamerika
Regierung von Venezuela geht von 3.340 Toten nach Erdbeben aus

Eineinhalb ​Wochen nach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen.

    Angehörige der Streitkräfte gehen an eingestürzten Gebäuden vorbei. Sie tragen knallorange Westen und Bauhelme.
    Die Hoffnung, Überlebende in den Trümmern zu finden, schwindet. (AFP / Miguel Medina)
    Das Informationsministerium in Caracas erklärte, dass mehr als 3.340 Menschen ums Leben gekommen seien. Die Behörden gehen von mehr als 16.700 Verletzten aus. Am 24. Juni hatten gleich zwei verheerende Erdbeben das Land erschüttert. Besonders schwer getroffen wurden der Bundesstaat La Guaira und die gleichnamige Küstenstadt. Derweil wies Übergangspräsidentin Rodriguez Kritik an den Rettungsarbeiten zurück. Sie habe sofort Einsatzkräfte und eine Notfalleinheit des Militärs entsandt. Überlebende und Hilfsorganisationen hatten den Behörden ​Schwerfälligkeit und Ineffizienz vorgeworfen.
    So fehle schweres Gerät ‌zur Trümmerbeseitigung, weshalb die Rettungsarbeiten maßgeblich von Zivilisten und ausländischen Helfern getragen würden.
    Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.