
Sie habe König Frederik X. über den Rückzug eines wichtigen Partners aus den Verhandlungen informiert, teilte das Königshaus in Kopenhagen mit. Das Staatsoberhaupt werde die Parteien noch am Abend empfangen. Frederiksen erklärte, auf dieser Grundlage müsse dann entschieden werden, ob ein neuer Chefunterhändler ernannt werden solle.
Der Vorsitzende der Moderaten Partei, Rasmussen, hatte die Gespräche beendet und vorgeschlagen, den Chef der Liberalen Partei, Poulsen, mit der Regierungsbildung zu beauftragen. Dieser könnte eine Mitte-Rechts-Koalition anstreben.
Frederiksens Sozialdemokraten waren bei der Parlamentswahl im März trotz deutlicher Verluste stärkste Kraft geworden.
Diese Nachricht wurde am 09.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
