
Die amtierende Ministerpräsidentin Frederiksen erklärte, sie habe eine Koalition aus Mitte-Links-Parteien gebildet. Teil der Minderheitsregierung sollen neben den Sozialdemokraten von Frederiksen die Sozialistische Volkspartei, die linksliberalen Radikale Venstre und die Moderate Partei sein. Insgesamt waren bei der Wahl im März zwölf Parteien ins Parlament eingezogen.
Der erste Versuch zur Regierungsbildung misslang, weil sich die Moderate Partei zurückgezogen hatte. Auch ein Versuch des Verteidigungsministers, Poulsen, von der Liberalen Partei scheiterte. Frederiksen erklärte, sie habe König Frederik bereits über die Regierungsbildung informiert. Der dänische Hof teilte mit, der König habe Frederiksen daraufhin aufgefordert, eine solche Regierung zu bilden.
Die Sozialdemokratin würde damit in ihre dritte Amtszeit als Regierungschefin gehen. Ihre Partei war aus der Wahl zwar als stärkste Kraft hervorgegangen, jedoch mit dem schlechtesten Wahlergebnis seit 1903.
Diese Nachricht wurde am 02.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
