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Kanzler-Fake-Video
Regierungssprecher kündigt Vorgehen gegen Falschmeldungen an

Die Bundesregierung will gegen sie selbst betreffende Desinformationen im Internet vorgehen.

    Fotomontagen von AfD-Politikern hinter Gitterstäben werden im Rahmen einer Aktion der Satire- und Politikinitiative "Zentrum für Politische Schönheit" (ZPS) für ein Verbot der AfD vor dem Bundeskanzleramt präsentiert.
    Aktion der Initiative "Zentrum für Politische Schönheit" für AfD-Verbot vor dem Bundeskanzleramt. (Monika Skolimowska / dpa / Monika Skolimowska)
    Ihr Sprecher Hebestreit erklärte in Berlin, zudem sollten eigene Veröffentlichungen als echt gekennzeichnet werden. Außerdem kündigte er die Bildung einer Arbeitsgruppe zu diesen Fragen an. Zum nächsten Sommer würden Ergebnisse erwartet.
    Hebestreit äußerte sich anlässlich einer Aktion des Künstler-Kollektivs "Zentrum für Politische Schönheit". Die Gruppe hatte eine Internet-Seite ins Netz gestellt, wonach die Regierung angeblich ein AfD-Verbot vorbereitet. Zu sehen ist eine gefälschte Erklärung von Bundeskanzler Scholz. Sprache und Bild sind täuschend echt - der Inhalt der angeblichen Rede lässt allerdings keinen Zweifel daran aufkommen, dass es sich um eine Fälschung handelt. Dazu sagte Hebestreit, es handele sich zwar um Satire, er könne aber nur davor warnen, dafür täuschend echte Bilder, Filmsequenzen und Sprache zu verwenden.
    Diese Nachricht wurde am 27.11.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.