Aragon
Regionalwahl in Spanien: Historisch schlechtes Ergebnis für Sozialisten von Regierungschef Sanchez - rechtspopulistische Vox im Aufwind

In Spanien hat die sozialistische PSOE bei der Regionalwahl in Aragon eine weitere Niederlage davongetragen.

    Pedro Sanchez, Ministerpraesident von Spanien, seitlich fotografiert, steht vor einem Mikrofon.
    Der spanische Ministerpräsident Sanchez (picture alliance / Flashpic / Jens Krick)
    Die Partei von Regierungschef Sanchez verlor mehr als fünf Prozentpunkte. Damit kommt sie in der nordöstlichen Region auf ein historisch schlechtes Ergebnis von nur noch 24,3 Prozent. Laut Wahlkommission wurde die konservative PP trotz leichter Verluste stärkste Kraft - am meisten zulegen konnte die rechtspopulistische Partei Vox.
    Im Dezember hatte Sanchez' PSOE in der südwestlichen Region Extremadura 14 Prozentpunkte verloren. Die Sozialisten haben im Parlament in Madrid keine eigene Mehrheit und führen eine Minderheitsregierung an. Sie hatten zuletzt mit mehreren Skandalen zu tun. Der frühere Verkehrsminister Abalos etwa, ein Sanchez-Vertrauter, wurde wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft genommen.
    Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.