Energiesicherheit
Reiche bringt Mischfinanzierung für Gasreserve ins Spiel

Bundeswirtschaftsministerin Reiche schlägt für die geplante strategische Gasreserve eine Art Mischfinanzierung vor.

    Zu sehen ist ein Schild mit der Aufschrift: "Astora. Erdgasspeicher Rehden", dahinter Industrieanlagen mit Schornsteinen.
    Der aktuell größte Gasspeicher Deutschlands im niedersächsischen Rehden (Symbolbild) (picture alliance / Ulrich Baumgarten)
    Es gebe grundsätzlich zwei Optionen, sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Das sei zum einen eine Umlage, die dann aber die Gaskunden treffe. Zum anderen sei das eine Finanzierung aus dem Bundeshaushalt. Sie selbst könne sich ein Mischmodell vorstellen. Reiche fügte hinzu, dieses müsse in der Koalition und auch mit der Wirtschaft besprochen werden. So wolle sie Unternehmen, die ohnehin in einer wettbewerbsschwierigen Situation seien, nicht zusätzlich belasten.
    Anfang Juli hatte Reiches Ministerium angekündigt, die Gasreserve zur Absicherung der Versorgung in außergewöhnlichen Krisensituationen solle einen Umfang von 24 Milliarden Kilowattstunden haben. Das entspräche etwa zehn Prozent der deutschen Speicherkapazität.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.