
Bundeswirtschaftsministerin Reiche sagte in Berlin, man komme damit einer Bitte der Internationalen Energie-Agentur nach. Sie gehe in der Folge von sinkenden Spritpreisen aus. Reiche sprach von einem Signal in den Markt, um hohe Risikoaufschläge und Spekulationsgewinne einzudämmen. Um die Belastung für Pendler und Unternehmen zu dämpfen, soll nach Angaben der CDU-Politikerin zudem die Häufigkeit der Preisänderungen an den Zapfsäulen eingeschränkt werden. Vorbild ist Österreich, wo Tankstellen ihre Preise dann nur noch einmal am Tag erhöhen dürfen. Preissenkungen bleiben dagegen jederzeit zulässig.
Auch die Europäische Union kündigte Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise an. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte in Straßburg, angedacht seien etwa staatliche Beihilfen sowie Subventionen oder Obergrenzen für Gaspreise.
Wegen des Iran-Kriegs ist der Transport von Rohstoffen aus den Förderregionen am Persischen Golf durch die wichtige Straße von Hormus praktisch zum Erliegen gekommen.
Diese Nachricht wurde am 11.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
