
Wie aus einem Gesetzentwurf hervorgeht, der auch dem Deutschlandfunk vorliegt, kann etwa der Ausbau der Stromleitungen derzeit nicht mit dem Bau von Elektrizitätsverteilernetzen Schritt halten. Daher komme es öfter zu Drosselungen oder Abschaltungen von Wind- und Solaranlagen. Ihre Betreiber würden dafür jährlich mit Milliarden entschädigt. Nach dem Gesetzesvorschlag sollen solche Entschädigungen in bestimmten Fällen wegfallen. Außerdem sollen Anlagenbetreiber künftig Baukostenzuschüsse für die Erweiterung des Stromnetzes geben.
Die Grünen kritisierten Reiches Gesetzentwurf. Fraktionschefin Dröge sprach von einem Abwürgen des nötigen Ausbaus von Erneuerbaren Energien.
Diese Nachricht wurde am 09.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
