
Er sagte bei der Eröffnung des Deutschen Ärztetages in Hannover, eine so ambitionierte Aufgabe könne man nicht einfach durchs Parlament durchdrücken. Reinhardt bat Bundesgesundheitsministerin Warken, die Reform zu verschieben. Es gehe darum, gemeinsam Mittel und Wege zu finden, wie die Sparziele erreicht werden könnten, ohne dass es zu gefährlichen Verwerfungen in der Patientenversorgung komme.
Warken will die gesetzlichen Kassen mit dem geplanten Paket 2027 um 16,3 Milliarden Euro entlasten. Die Ministerin sagte bereits heute Morgen in einem Interview, man könne damit nicht noch Wochen und Monate warten, wenn man im nächsten Jahr stabile Beiträge haben wolle. Die CDU-Politikerin bezeichnete das Reformpaket als notwendige Kraftanstrengung. Ohne diese Maßnahmen drohe dem System der gesetzlichen Krankenkassen der Kollaps. Ziel der Reform ist es, die Kassen im nächsten Jahr um mehr als 16 Milliarden Euro zu entlasten. Damit sollen die Beiträge der Versicherten stabil bleiben. Das Gesetz sieht unter anderem Ausgabenbremsen für Praxen und Kliniken sowie höhere Zuzahlungen für Medikamente vor.
Diese Nachricht wurde am 12.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
