Afrika
Religionsfreiheitsbeauftragter Rachel verurteilt bei Nigeria-Reise Anschläge auf Kirchen und Moscheen

Der Beauftragte der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit, Rachel, hat Angriffe auf Kirchen und Moscheen in Nigeria verurteilt.

    Thomas Rachel spricht und gestikuliert an einem Rednerpult der CDU.
    Thomas Rachel (CDU), Beauftragter der Bundesregierung für Religions- und Weltanschauungsfreiheit. (picture alliance / dts-Agentur)
    Dies und die Entführungen von Geistlichen oder Schülern machten ihn besonders betroffen, betonte der CDU-Politiker. Die Dynamiken von Gewalt seien vielschichtig und komplex. Als deutsche Bundesregierung unterstütze man Nigeria bei der Stabilisierung besonders von Gewalt betroffener Regionen. Nigeria sei für Deutschland ein globaler Schlüsselpartner. Das bevölkerungsreichste Land des Kontinents habe in seiner Rolle als Demokratie und regionale Führungskraft eine ganz zentrale Bedeutung weit über Westafrika hinaus.
    In der Hauptstadt Abuja wird sich Rachel nach Angaben des Auswärtigen Amtes mit christlichen und muslimischen Geistlichen sowie mit Vertretern der Humanisten treffen. Geplant seien auch Gespräche über die aktuelle Lage mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Vertretern.
    Diese Nachricht wurde am 26.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.