
Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisierte die Aussage von Merz, wonach die gesetzliche Rentenversicherung künftig allenfalls noch eine Basisabsicherung sein werde. Vorstandsmitglied Piel sagte, der Kanzler schaffe damit keine Zuversicht und solle besser Lösungen vorlegen. Sowohl Brandenburgs Ministerpräsident Woidke von der SPD, als auch als Thüringens Ministerpräsident, der CDU-Politiker Voigt, verwiesen auf die besondere Situation der Menschen im Osten. Sie hätten oft keine Möglichkeit gehabt, eine zusätzliche Altersvorsorge aufzubauen. Der Fraktionschef der SPD im Bundestag, Miersch betonte, die Rente sei keine Sozialhilfe, sondern eine versprochene Leistung für die Lebensleistung der Menschen.
Kanzleramtsminister Frei und CDU-Generalsekretär Linnemann verteidigten Merz. Linnemann sagte, die Sozialdemokraten müssten lernen, den Realitäten ins Auge zu blicken; die Probleme des Rentensystems seien seit längerem bekannt.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
