Altersvorsorge
Rentendebatte: Senioren-Union distanziert sich von Bundeskanzler Merz

Die Senioren-Union in der CDU hat sich in der Rentendebatte von Bundeskanzler Merz distanziert.

    Das Foto zeigt ein Schreiben der Rentenversicherung.
    Die deutsche Politik diskutiert über eine Rentenreform. (picture alliance / Zoonar / stockfotos-mg)
    Es sei der Vereinigung wichtig, dass jeder, der 45 Jahre gearbeitet und Beiträge gezahlt habe, spürbar mehr als die Grundsicherung im Alter erhalte, sagte der Bundesvorsitzende, Hüppe, den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
    Auch der Ökonom und Berater von Bundesfinanzminister Klingbeil, Südekum, widersprach dem Bundeskanzler. Die gesetzliche Rente sei keine reine Basisabsicherung, sondern für viele alte Menschen die einzige Einkommensquelle, sagte er der "Rheinischen Post". Unterstützung erfuhr Merz hingegen von der Wirtschaftsweisen Schnitzer. Insgesamt müsse private Vorsorge einen größeren Stellenwert bekommen, um die gesetzliche Rente zu ergänzen, erklärte sie ebenfalls in der "Rheinischen Post".
    Merz hatte am Montag bei einer Veranstaltung des Bankenverbands gesagt, die Rente könne allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Mit dieser Äußerung stieß er auf viel Kritik, vor allem auch beim Koalitionspartner SPD.
    Diese Nachricht wurde am 24.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.