Altersversorgung
Rentenversicherung rechnet ab 2028 mit sprunghaftem Anstieg des Beitragssatzes auf 19,9 Prozent

Die Deutsche Rentenversicherung hat ihren Finanzplan für die kommenden Jahre vorgestellt.

    Ein Senioren-Paar spaziert über eine Brücke in Kitzingen, Bayern
    Wegen Sparmaßnahmen der Bundesregierung drohen nach Einschätzung der Rentenversicherung höhere Beiträge. (picture alliance / NurPhoto / Michael Nguyen)
    Darin wird nach jetzigem Stand ein sprunghafter Anstieg des Beitragssatzes für Arbeitgeber und Beschäftigte erwartet. Der Schätzung zufolge könnte er von aktuell 18,6 Prozent auf 19,9 Prozent im Jahr 2028 zulegen. Bis Ende 2027 dürfte der Beitragssatz angesichts der momentan noch gut gefüllten Rücklage der Rentenversicherung stabil bleiben, prognostiziert die DRV. Der Vorstandsvorsitzende Gunkel ergänzte allerdings in Potsdam, sollte der Bund seine Zuschüsse kürzen, könnte das auch schon im kommenden Jahr zu höheren Beiträgen führen.
    Ende des Monats will die von der Regierung eingesetzte Rentenkommission ihre Empfehlungen für eine Reform vorlegen. Dabei geht es auch um die drohenden Beitragssteigerungen, weil immer weniger Beschäftigte immer mehr Menschen in Rente finanzieren müssen.
    Diese Nachricht wurde am 12.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.