"Dann fahr ich mir das Bett hoch, das ist nicht elektrisch."
Freitagnachmittag, St. Antonius-Krankenhaus Köln.
"Das ist ein Toilettenstuhl, also den würde ich in die Nähe stellen und das Bett hoch."
Am Kurs für pflegende Angehörige und Interessierte nehmen drei Männer und sieben Frauen teil.
"Dass ich einmal in die Situation komme, dann will ich wissen, was geleistet werden kann, dass ich mitarbeite, mithelfe, dass ich nicht völlig naiv bin in der Situation, deswegen bin ich gekommen."
Heute ist das Thema: Wie helfe ich meinem Angehörigen am besten aus dem Bett.
"So, dann würde ich sie bitten, das Bein anzuwinkeln, das körperferne Bein und dann die Hände in Sicherheit bringen, damit sie sich nicht drauflegt und dann würde sie sich auf die Seite drehen."
Die beiden Pflegetrainerinnen Jasmin Bayer und Patrizia Bongo leiten den Kurs.
"An der Schulter und an der Hüfte fassen, also an den schwersten Punkten und dann würde ich die Beine aus dem Bett nehmen, dann aufpassen, dass sie nicht runterrutscht, schön davor stehen bleiben und das Bett runterlassen, bis sie Bodenkontakt hat."
Patrizia Bongo hat sich zu Demonstrationszwecken ins Bett gelegt. Jasmin Bayer hilft ihr aus dem Bett zu kommen auf einen Toilettenstuhl.
"Dann würde ich sie bitten, die Arme um meine Schultern, ich selber gehe in die Knie, ganz wichtig, Rücken grade lassen und dann hilft sie mir beim Aufstehen."
Die Teilnehmer haben noch Fragen.
"Sehr viele Fragen zur Mobilisation, ja, wie stell ich das an, wenn Derjenige viel größer ist als ich? Was mach ich, wenn er mir überhaupt nicht hilft? Oder wie gehe ich mit dieser Situation um?"
"Ich habe letztes Mal sehr viel gelernt, besonders den praktischen Umgang mit den Kranken. Mein Vater ist seit 19 Jahren gelähmt. Im Moment kann er sich noch ein bisschen bewegen, aber es geht immer schlechter und schlechter, deswegen muss ich das wissen."
Da Nadjas M.s Vater gelähmt ist, sitzt er fast die ganze Zeit und hat deswegen Druckstellen. Sie hat im Kurs geübt, wie sie ihn hochheben kann und sie hat erfahren, wie sie Druckstellen – einem Dekubitus – vorbeugen kann.
"Für mich war ganz interessant und ganz neu, dass ich ein neues Hilfsmittel beantragen darf, das ist ein Dekubituskissen und da hab ich schon beim Hausarzt ein Rezept ausstellen lassen und das kriegen wir nächste Woche."
Schwer für Angehörige zu bewältigen sind oft ganz alltägliche Dinge.
"Zum Beispiel das Baden ist schwer, mein Vater ist viel größer körperlich als ich, also das Baden macht Probleme, vor allem dieser Depressionszustand und die Demenz, also alles zusammen macht schon was zu tun."
Regina T. beschäftigt das Thema Inkontinenz.
"Heute ist das Thema Inkontinenz, das betrifft meine Mutter sehr. Das ist für mich ein ständiger Kampf mit der Flüssigkeitszufuhr. Wie viel soll sie trinken? Jeden Tag reden wir darüber, sie schämt sich. Wir überlegen, noch mal zum Urologen zu gehen. Ich unterstütze sie, wo ich kann."
Freitagnachmittag, St. Antonius-Krankenhaus Köln.
"Das ist ein Toilettenstuhl, also den würde ich in die Nähe stellen und das Bett hoch."
Am Kurs für pflegende Angehörige und Interessierte nehmen drei Männer und sieben Frauen teil.
"Dass ich einmal in die Situation komme, dann will ich wissen, was geleistet werden kann, dass ich mitarbeite, mithelfe, dass ich nicht völlig naiv bin in der Situation, deswegen bin ich gekommen."
Heute ist das Thema: Wie helfe ich meinem Angehörigen am besten aus dem Bett.
"So, dann würde ich sie bitten, das Bein anzuwinkeln, das körperferne Bein und dann die Hände in Sicherheit bringen, damit sie sich nicht drauflegt und dann würde sie sich auf die Seite drehen."
Die beiden Pflegetrainerinnen Jasmin Bayer und Patrizia Bongo leiten den Kurs.
"An der Schulter und an der Hüfte fassen, also an den schwersten Punkten und dann würde ich die Beine aus dem Bett nehmen, dann aufpassen, dass sie nicht runterrutscht, schön davor stehen bleiben und das Bett runterlassen, bis sie Bodenkontakt hat."
Patrizia Bongo hat sich zu Demonstrationszwecken ins Bett gelegt. Jasmin Bayer hilft ihr aus dem Bett zu kommen auf einen Toilettenstuhl.
"Dann würde ich sie bitten, die Arme um meine Schultern, ich selber gehe in die Knie, ganz wichtig, Rücken grade lassen und dann hilft sie mir beim Aufstehen."
Die Teilnehmer haben noch Fragen.
"Sehr viele Fragen zur Mobilisation, ja, wie stell ich das an, wenn Derjenige viel größer ist als ich? Was mach ich, wenn er mir überhaupt nicht hilft? Oder wie gehe ich mit dieser Situation um?"
"Ich habe letztes Mal sehr viel gelernt, besonders den praktischen Umgang mit den Kranken. Mein Vater ist seit 19 Jahren gelähmt. Im Moment kann er sich noch ein bisschen bewegen, aber es geht immer schlechter und schlechter, deswegen muss ich das wissen."
Da Nadjas M.s Vater gelähmt ist, sitzt er fast die ganze Zeit und hat deswegen Druckstellen. Sie hat im Kurs geübt, wie sie ihn hochheben kann und sie hat erfahren, wie sie Druckstellen – einem Dekubitus – vorbeugen kann.
"Für mich war ganz interessant und ganz neu, dass ich ein neues Hilfsmittel beantragen darf, das ist ein Dekubituskissen und da hab ich schon beim Hausarzt ein Rezept ausstellen lassen und das kriegen wir nächste Woche."
Schwer für Angehörige zu bewältigen sind oft ganz alltägliche Dinge.
"Zum Beispiel das Baden ist schwer, mein Vater ist viel größer körperlich als ich, also das Baden macht Probleme, vor allem dieser Depressionszustand und die Demenz, also alles zusammen macht schon was zu tun."
Regina T. beschäftigt das Thema Inkontinenz.
"Heute ist das Thema Inkontinenz, das betrifft meine Mutter sehr. Das ist für mich ein ständiger Kampf mit der Flüssigkeitszufuhr. Wie viel soll sie trinken? Jeden Tag reden wir darüber, sie schämt sich. Wir überlegen, noch mal zum Urologen zu gehen. Ich unterstütze sie, wo ich kann."