
Es werde zunehmend so getan, als seien die Deutschen ein "Volk von Faulenzern und Blaumachern", sagte sie im Interview der Woche des Deutschlandfunks. Das sei respektlos und schäbig. Fahimi kritisierte in diesem Zusammenhang erneut Bestrebungen der Bundesregierung, den Acht-Stunden-Tag in Deutschland zugunsten einer wöchentlichen Obergrenze aufzuweichen. Die Gewerkschaften hätten 100 Jahre für diese Errungenschaft gekämpft. Es gehe dabei um Gesundheit und einen geregelten Arbeitstag. Fahimi betonte, es gebe im Arbeitszeitgesetz bereits jetzt ausreichend Ausnahmeregeln.
Das Bundeskabinett hatte am Mittwoch die sogenannte "Nationale Tourismusstrategie" verabschiedet. Darin wird die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag bekräftigt, eine wöchentliche Obergrenze von Arbeitsstunden einzuführen.
Diese Nachricht wurde am 30.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
