Laos
Rettung von in Höhle eingeschlossenen Goldsuchern ins Stocken geraten

Nach der erfolgreichen Befreiung eines Goldsuchers aus einer überfluteten Höhle in Laos ist die Rettung für die anderen Eingeschlossenen ins Stocken geraten.

    Es ist dunkel. Drei Männer vor dem Höhleneingang in Laos werden von einem Strahler beleuchtet.
    Mitglieder der Rettungsmannschaft vor dem Eingang zu der Höhle in Laos, in der mehrere Goldsucher eingeschlossen sind. (AFP / HANDOUT)
    Das Risiko für weitere Einsätze sei derzeit zu hoch, sagte ein australischer Spezialist, der die Mission vor Ort unterstützt, der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst müsse ein besonders enger und komplett mit Wasser gefüllter Gang verbreitert werden, durch den die vier Eingeschlossenen die Höhle verlassen könnten. Problematisch sei auch, dass die Männer keinerlei Taucherfahrung hätten. Allerdings dränge die Zeit, weil die Goldsucher unter gesundheitlichen Problemen und der schlechten Sauerstoffversorgung litten.

    Wasser aus der Höhle gepumpt

    Gestern war ein erster Goldsucher geborgen worden. Zuvor war Wasser aus der Höhle gepumpt worden, wie die laotische Rettungsorganisation "Rescue Volunteer for People" mitgeteilt hatte. Auf einem vom US-Sender CNN verbreiteten Video war am Abend zu sehen, wie der mit Schlamm bedeckte Mann langsam und von Helfern gestützt aus dem Berg stieg. In der Höhle harren noch vier Männer ihrer Befreiung; zwei weitere gelten immer noch als vermisst.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.