
"Wir gehen fest davon aus, dass das Tier dort verstirbt", betonte der an der Rettung beteiligte Experte Baschek. Inzwischen zeige der Wal nur noch eine deutlich reduzierte und sehr unregelmäßige Atemfrequenz und bewege sich kaum noch. Die Reaktionen auf menschliche Annäherung seien "quasi null". Der Sterbeprozess des Tieres könne durchaus "länger" dauern, fügte Baschek an.
Um den Wal ist nach Angaben von Backhaus eine Sperrzone eingerichtet, die von der Polizei überwacht wird. Auch Drohnenüberflüge sind verboten. Der Minister rief alle Menschen dazu auf, den sterbenden Wal in Ruhe zu lassen. Verstöße würden von den Behörden konsequent verfolgt.
Der Buckelwal war in der Nacht zum 23. März zunächst auf einer Sandbank vor dem Ort Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein gestrandet. Nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten, konnte der Wal von dort wieder fortschwimmen.
Später tauchte er Behördenangaben zufolge immer wieder an der Ostseeküste auf, zunächst im Hafen von Wismar. Das Tier liegt derzeit in der Kirchsee, einem Teil der Wismarbucht.
Später tauchte er Behördenangaben zufolge immer wieder an der Ostseeküste auf, zunächst im Hafen von Wismar. Das Tier liegt derzeit in der Kirchsee, einem Teil der Wismarbucht.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
