
Über Details der Transaktion sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Pläne werden nun dem Bundeskartellamt zur Prüfung vorgelegt. Mit dem Kauf würde die Rheinische Post Mediengruppe nach eigenen Angaben die auflagenstärkste Verlagsgruppe für Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen.
Der nordrhein-westfälische Medienminister Liminski erklärte, die Übernahme sei ein Rückschlag für den Zeitungsstandort. Der CDU-Politiker äußerte sich besorgt über einen möglichen Verlust an Medienvielfalt in dem Bundesland. Liminski erklärte, er werde sich bei Bundesregierung weiter für einen Wegfall der Mehrwertsteuer für Print- und Digitalabos einsetzen: "Wir dürfen dem Zeitungssterben in Deutschland mit all seinen Folgen für die Demokratie vor Ort nicht tatenlos zu sehen."
Diese Nachricht wurde am 09.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
