USA
Richter ordnet Wiederbelebung von Sender "Voice of America" an

Die US-Regierung muss nach einem Gerichtsbeschluss einen umfassenderen Betrieb des staatlich finanzierten Auslandssenders "Voice of America" wieder aufnehmen.

    Ein Schild des US-Senders Voice of America.
    Die Trump-Regierung hat in ihrem Vorgehen gegen den Auslandssender "Voice of America" eine juristische Niederlage erlitten. (AFP / BONNIE CASH)
    Ihr wurde eine Woche Zeit eingeräumt, um einen Plan dafür vorzulegen. Hunderte beurlaubte Mitarbeiter können dadurch wieder an ihre Arbeitsplätze zurückkehren. Der Betrieb des Senders war vor einem Jahr faktisch eingestellt worden. Seit Präsident Trump die Schließung angeordnet hatte, arbeitete Voice of America nur noch mit einem stark reduzierten Personalbestand. Trump wirft dem Sender Voreingenommenheit vor und argumentiert mit Kostensenkungen.
    Die 1942 gegründete Rundfunkanstalt wurde ursprünglich ins Leben gerufen, um nationalsozialistischer Propaganda in Deutschland entgegenzuwirken. In den folgenden Jahrzehnten berichtete der staatlich finanzierte Sender weltweit in zahlreichen Sprachen über die USA.
    Diese Nachricht wurde am 18.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.