
In fast allen Bundesländern müssten drei Ermittler die Arbeit für vier tun, so dass Strafverfahren immer länger dauerten und kleinere Fälle häufiger vorzeitig eingestellt würden, sagte Verbandsgeschäftsführer Rebehn der Zeitung "Bild am Sonntag". Bundesweit fehlten den Staatsanwaltschaften 2.000 zusätzliche Ermittler, um den gewaltigen Berg an Verfahren wieder abtragen zu können. Es sei höchste Zeit, dass sich die Bundesregierung mit den Ländern auf die angekündigte Personaloffensive für die Justiz verständige. Es brauche dazu noch vor der Sommerpause klare politische Beschlüsse, forderte Rebehn.
Diese Nachricht wurde am 31.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
