
Damals hatte es neue Rekordtemperaturen von mehr als 41 Grad in mehreren Regionen gegeben. Bislang ging das RKI von mehr als 5.000 Todesfällen aus. Dass die Schätzung nun höher ist, wird dadurch begründet, dass die Bundesländer ihre Statistiken mit zeitlicher Verzögerung veröffentlichen. Im gesamten betrachteten Zeitraum von Anfang April bis Ende Juli gab es schätzungsweise 11.900 hitzebedingte Sterbefälle.
Übersterblichkeit in bestimmtem Zeitraum
Bei dieser Statistik geht es nicht nur um die unmittelbare Todesursache. Das RKI vergleicht dafür die durchschnittlichen Sterbefälle in Sommerwochen mit und ohne Hitze. In diesem Sommer zeichnete sich eine sogenannte Übersterblichkeit genau in den Zeiträumen ab, in denen die Temperaturen besonders hoch waren.
Hitzeperioden in Deutschland haben laut dem Institut des Bundes regelmäßig einen Anstieg der Todeszahlen zur Folge. In den meisten Fällen führe eine Kombination aus Hitze und Vorerkrankungen zum Tod. Nur selten handele es sich konkret um einen Hitzschlag. Besonders für ältere Menschen seien die hohen Temperaturen gefährlich.
Diese Nachricht wurde am 06.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






