Gesundheit
RKI-Untersuchung: Diskriminierung macht krank

Diskriminierung macht Menschen krank und belastet ihren Alltag schwer. Das zeigt eine Befragung des Robert Koch-Instituts. Wer oft diskriminiert wird, hat demnach doppelt so häufig gesundheitliche Probleme.

    Illustration eines Mannes, der von von vielen Augen und Gesichtern misstrauisch angesehen wird.
    Wer oft diskriminiert wird, hat doppelt so häufig gesundheitliche Probleme. (imago / Ikon Images / Stuart Kinlough)
    Besonders betroffen sind laut der RKI-Untersuchung Menschen mit wenig Geld, Arbeitslose, Menschen mit Migrationshintergrund und Trans- oder genderdiverse Personen. Aber auch junge Erwachsene berichteten von Diskriminierungserfahrungen aufgrund ihres Alters. Insgesamt sagen mehr als zwei Drittel der Befragten, dass sie Diskriminierung im Alltag schon erlebt haben. Zwölf Prozent sagten, sie seien oft oder sogar sehr oft betroffen.
    Das RKI hat mehr als 26.000 Menschen in Deutschland befragt. Die Forschenden empfehlen, regelmäßige Untersuchungen zum Thema Diskriminierung, um zu messen, wie stark das die gesellschaftliche Gesundheit beeinflusst.
    Diese Nachricht wurde am 17.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.