Corona
RKI veröffentlicht COVID-19-Krisenstabsprotokolle nahezu ungeschwärzt

Das Robert-Koch-Institut hat die Protokolle zu Krisenberatungen während der Corona-Pandemie weitgehend ohne Schwärzungen veröffentlicht. Man stelle die Unterlagen wegen des öffentlichen Interesses zur Verfügung, teilte das RKI mit.

30.05.2024
    Der Eingang zum Robert-Koch-Institut (RKI).
    Das Robert-Koch-Institut veröffentlichte die kompletten Protokolle aus der Zeit der Corona-Pandemie. (picture alliance / dpa / Philipp Znidar)
    Die Protokolle betreffen demnach den Zeitraum von Januar 2020 bis April 2021. Weitere sollen folgen.
    Das Online-Portal "Multipolar" hatte die Herausgabe vor rund zwei Monaten über das Informationsfreiheitsgesetz erzwungen und Auszüge veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt waren allerdings zahlreiche Passagen unkenntlich gemacht. Das löste eine Debatte über die Unabhängigkeit des RKI aus.
    In der neuen Fassung sind den Angaben zufolge nur noch bestimmte personenbezogene Daten sowie Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse Dritter geschwärzt.
    Diese Nachricht wurde am 30.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.