Temperaturrekorde
Robert Koch-Institut geht von rund 5.100 Tote durch Hitze aus

Etwa 5.100 Menschen sind nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts an der Hitzewelle im Juni gestorben.

    Das Robert Koch-Institut in Berlin, Außenansicht
    Das Robert Koch-Institut schätzt, dass 5.100 Menschen durch die Hitzewelle im Juni ums Leben kamen. (picture alliance / Schoening )
    Allein in der besonders heißen Woche vom 22. bis zum 28. Juni mit Temperaturen von über 40 Grad Celsius gab es rund 4.300 hitzebedingte Todesfälle, wie das RKI mitteilte. Mehr als 80 Prozent der Hitzetoten seien älter als 75 Jahre. Die Zahl der Hitzetoten übertrifft damit bereits zur Jahresmitte die Werte der gesamten Vorjahre bis einschließlich 2020. Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Dröge, forderte den Bundeskanzler auf, die Menschen mit einem Sofortprogramm vor der Hitze zu schützen. Die Umweltorganisation Greenpeace verlangte, Städte und Gemeinden müssten finanziell in der Lage sein, Menschen vor extremer Hitze zu schützen.
    Die Häufung der Todesfälle im Juni hatte einige Kommunen vor Herausforderungen gestellt. Es gab Berichte über überfüllte Leichenhallen und Probleme beim Transport.
    Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.