
Sie legte ihren Eid in der Hauptstadt Caracas ab und erklärte, sich für "Frieden und Ruhe" in ihrem Land einsetzen zu wollen. Derweil beteuerte Maduro bei seiner ersten Anhörung vor einem Gericht in New York seine Unschuld. Er betrachte sich weiterhin als Staatschef Venezuelas. Die US-Justiz wirft ihm "Drogenterrorismus" vor.
In einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats warf der venezolanische Botschafter Moncada Washington einen Bruch des Völkerrechts vor. US-Botschafter Waltz sprach hingegen von einem Akt der Strafverfolgung. Auch habe Maduro zuvor mehrere diplomatische Angebote ausgeschlagen.
Russland und China verlangten in der Sitzung die Freilassung Maduros und seiner Ehefrau.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 06.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
