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Rohstoffsuche in der ArktisFrau Marchenkos Gespür für Eis

Der Greenpeace-Protest gegen die Ölförderung in den Eismeeren der Arktis war am Ende erfolglos - auch, wenn er 30 Aktivisten eine mehrwöchige Haftstrafe in russischen Gefängnissen einbrachte. Seit der Inbetriebnahme der umstrittenen russischen Ölförderplattform Prirazlomnaja ist der Wettlauf um die Rohstoffe eröffnet.

Von Andrea Rehmsmeier | 13.04.2014

Seit der Eispanzer der Arktis dahinschmilzt, suchen Gazprom, Statoil, ExxonMobil und Shell nach neuen Fördertechnologien, um die vermuteten Öl- und Gasvorkommen vom Grund der Polarmeere heben zu können. Doch Eis erweist sich immer wieder als unberechenbar, Eisberge und Treibeis machen die Arktis zu einem tückischen Industriegebiet.
Auf Spitzbergen, der Inselgruppe im arktischen Ozean, suchen Forscher nach Wegen, die Naturgewalt zu beherrschen. Doch lässt sich Eis, sein Entstehen und Vergehen im tosenden Polarmeer, überhaupt in Testreihen erfassen?

Manuskript zur Sendung

Frau Marchenkos Gespür für Eis