
Wie die Süddeutsche Zeitung berichtete, untersagte das polnische Institut für Nationales Gedenken die Initiative mit der Begründung, sie verstoße gegen ein Gesetz zur Bekämpfung des Kommunismus.
Die Stadt wollte für die Vorkämpferin der Arbeiterbewegung, Frauenrechtlerin und Mitgründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands eine Gedenktafel anbringen. Gegen diese Würdigung Rosa Luxemburgs protestierten offenbar nicht nur das Institut für Nationales Gedenken, sondern auch ultrarechte polnische Gruppierungen.
Die Stadt wollte für die Vorkämpferin der Arbeiterbewegung, Frauenrechtlerin und Mitgründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands eine Gedenktafel anbringen. Gegen diese Würdigung Rosa Luxemburgs protestierten offenbar nicht nur das Institut für Nationales Gedenken, sondern auch ultrarechte polnische Gruppierungen.
Luxemburg wurde 1871 in Zamość in eine jüdische Familie hineingeboren. 1919 wurde sie in Berlin von rechten Freikorps-Offizieren ermordet. Die einzige Gedenktafel für Rosa Luxemburg in Polen hängt derzeit an einem Wohnhaus in Poznán, wo sie kurze Zeit lebte.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
