
Wie die BBC berichtet, will das Land auf diesem Weg vereinbarte Zahlungen von Großbritannien einfordern. Zur Begründung hieß es, die britische Labour-Regierung sei weiterhin an die von dem konservativen Vorgängerkabinett eingegangenen Verpflichtungen gebunden.
Das 2023 geschlossene Abkommen sah vor, dass Großbritannien irregulär eingereiste Migranten ungeachtet ihrer Herkunft nach Ruanda abschiebt. Im Gegenzug sollte das ostafrikanische Land 100 Millionen Pfund erhalten. Der britische Premier Starmer hatte das Vorgehen nach seinem Amtsantritt im Juli vergangenen Jahres gestoppt.
Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
