
Dabei ging es auch um Erkenntnisse des Bundesnachrichtendienstes zu der Revolte der Wagner-Gruppe in Russland vor knapp zwei Wochen. Vor allem aus den Reihen von SPD und FDP hatte es Kritik gegeben, der deutsche Auslandsnachrichtendienst sei anders als die Partnerdienste in den USA und anderen Ländern zu spät informiert gewesen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, der SPD-Politiker Roth, betonte im Anschluss an die Sitzung, er habe nun den Eindruck gewonnen, dass der BND verantwortungsbewusst mit der Situation umgegangen sei. Rückendeckung für Kahl kam auch von FDP, Grünen sowie aus der Union.
Am Nachmittag soll der BND-Chef auch dem parlamentarischen Gremium zur Kontrolle der Geheimdienste Rede und Antwort stehen.
Diese Nachricht wurde am 05.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
