
Das teilte das Bundesumweltministerium mit. Danach trafen die letzten Castor-Behälter aus der Wiederaufarbeitungsanlage im britischen Sellafield in den vergangenen Tagen im Zwischenlager Brokdorf in Schleswig-Holstein ein. Insgesamt seien von 1973 bis 2005 rund 6.670 Tonnen an verbrauchten Brennelementen aus deutschen Kernkraftwerken zu Wiederaufarbeitungsanlagen gebracht worden. Der größte Teil wurde dem Bundesumweltministerium zufolge im französischen La Hague aufbereitet. Der AKW-Abfall ist hochradioaktiv. Ein Endlager für den Atommüll gibt es in Deutschland bisher nicht. Die Abfälle bleiben deshalb vorerst in 16 Zwischenlagern.
Diese Nachricht wurde am 19.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
