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München
Rufe nach Konsequenzen aus mutmaßlichem Anschlag

Nach der Gewalttat in München werden Rufe nach Konsequenzen laut.

    Ein Polizist steht in der Nähe des Einsatzortes und sperrt die Strape mit ausgebreiteten Armen.
    Der mutmaßliche Anschlag in München hat die Migrationsdebatte im Wahlkampf neu befeuert. (Peter Kneffel / dpa / Peter Kneffel)
    Bundeskanzler Scholz sagte am Rande einer Veranstaltung in Fürth, der Tatverdächtige könne nicht auf Nachsicht hoffen. Er müsse bestraft werden und er müsse das Land verlassen. Unions-Kanzlerkandidat Merz betonte, jeder müsse sich in Deutschland wieder sicher fühlen. Seine Partei werde Recht und Ordnung konsequent durchsetzen. Grünen-Kanzlerkandidat Habeck erklärte, bestehende Defizite in punkto Sicherheit müssten geschlossen werden. Die Behörden müssten stärker miteinander kooperieren.
    AfD-Chefin Weidel verlangte konsequentere Abschiebungen nach Afghanistan. Der FDP-Vorsitzende Lindner sagte, wer nicht bereit sei zu handeln, dürfe keine Verantwortung für Deutschland tragen. Auch Kirchen und Gewerkschaften äußerten sich bestürzt. Münchens katholischer Erzbischof Marx teilte mit, er sei schockiert und erschüttert über den schrecklichen Vorfall. Er sei in Gebeten bei den Opfern und Angehörigen und danke den Einsatzkräften für ihr schnelles Handeln.
    Diese Nachricht wurde am 13.02.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.