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StartseiteKulturfragenZurück zu den eigenen Theaterwurzeln08.08.2015

RuhrtriennaleZurück zu den eigenen Theaterwurzeln

Johan Simons startet in seine erste Saison als Intendant der Ruhrtriennale. Die Spielstätten sind für ihn nicht neu: Auch davor setzte er schon darauf, Theater in alten Industriegebäuden zu zeigen. Was Simons konkret für die Ruhrtriennale plant, erzählte er im Deutschlandfunk.

Johan Simons im Gespräch mit Karin Fischer

Johan Simons, Intendant der Münchner Kammerspiele und Chef der Ruhrtriennale, steht vor einem Hintergrund des von ihm inszenierten Stücks "Deutschstunde" am Thalia Theater Hamburg. (imago/Strussfoto)
Johan Simons ist neuer Intendant der Ruhrtriennale. (imago/Strussfoto)
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Vor Jahrzehnten schon war Simons der Protagonist eines neuen Theaters. Er ging mit seiner Theatergruppe "Hollandia" auf alte Industriegelände oder bespielte Fabrikhallen. Simons wollte Kunst für Alle machen. So wie die dänische "Dogma"-Bewegung das Kunstlicht aus ihren Filmen, verbannte er die Künstlichkeit von der Bühne und ersetzte sie durch eine radikale Offenlegung der Theatermittel. Heute ist diese Art des postdramatischen Spiels längst auf allen Bühnen zu Hause, und Johan Simons ein vielfach preisgekrönter Regisseur und Theaterleiter.

Zuletzt war er fünf Jahre lang Intendant der Münchner Kammerspiele. In den umgewidmeten ehemaligen Industriehallen, den Spielorten der Ruhrtriennale in Bochum, Essen, Duisburg oder Dinslaken, war Johan Simons schon vor vielen Jahren als Regisseur zu Gast. Nun kehrt er zurück, und hat im Gespräch mit Karin Fischer Auskunft über seine erste Saison gegeben.

Hören Sie das gesamte Gespräch mit Johan Simons mindestens noch sechs Monate in unserem Audioarchiv.

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