Liechtenstein
Rund 31.000 Datensätze gestohlen - Ziel war Register zur Verhinderung von "Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung"

Das Fürstentum Liechtenstein ist Ziel eines Cyberangriffs geworden.

    Brigitte Haas, Regierungschefin von Liechtenstein, trägt einen blauen Blazer und einen farblich passenden Schal und steht bei einem Regierungsbesuch in Dänemark vor dem Schloss Amalienborg in Kopenhagen.
    Brigitte Haas, Regierungschefin von Liechtenstein (imago / dts Nachrichtenagentur / )
    Rund 31.000 Datensätze von Gesellschaften, Stiftungen und Treuhänderschaften wurden gestohlen. Die Regierung in Vaduz teilte mit, Ziel sei das "Verzeichnis wirtschaftlich berechtigter Personen" gewesen. Dieses Register war 2021 zur Verhinderung von "Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung" eingerichtet worden.
    Der Angriff habe sich bereits in der Nacht zu Donnerstag ereignet. Die Regierung richtete einen Krisenstab ein.
    Das Fürstentum gehört gemessen am Bruttoinlandsprodukt pro Kopf zu den reichsten Ländern der Welt. Einer der erfolgreichsten Wirtschaftszweige sind Finanz- und Bankdienstleistungen.
    Diese Nachricht wurde am 03.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.