Offener Brief
Rund 500 Kulturschaffende fordern ein KI-Verbot an Schulen in New York City

Rund 500 Kulturschaffende haben in einem offenen Brief ein KI-Verbot an Schulen in New York City gefordert. Die Kreativen rufen New Yorks Bürgermeister Mamdani auf, KI-Technologie für zwei Jahre zu verbieten.

    Gewählte Amtsträger, Eltern, Lehrkräfte, Schüler und Unterstützer versammeln sich vor dem Rathaus und fordern den Bürgermeister auf, ein zweijähriges Moratorium für generative KI an den öffentlichen Schulen von New York City zu verhängen.
    KI-Verbot an New Yorker Schulen? Die Kulturschaffenden unterstützen Forderungen von Eltern, Lehrern und Schülern. (picture alliance / ZUMAPRESS.com / Gina M Randazzo)
    Demnach wiesen Studien darauf hin, dass KI-Software wie ChatGPT in den entscheidenden Entwicklungsjahren das kritische Denkvermögen und die Kreativität beeinträchtigen könnte. Der Brief verweist zudem auf Warnungen von Experten, dass durch die KI Schülerdaten für Dritte gesammelt und eine frühzeitige Abhängigkeit von solcher Software geformt werde.
    Zu den Unterzeichnern gehören bildende Künstlerinnen, Schriftsteller, Musikerinnen und Filmemacher - wie etwa die Künstlerinnen Nan Goldin und Laurie Simmons sowie die Schriftstellerin Molly Crabapple.
    Diese Nachricht wurde am 25.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.