
Es gebe ernsthafte Schäden auf dem Gelände, teilte Militärgouverneur Tkatschenko mit. Verbreitete Aufnahmen zeigen, wie Feuer aus dem Dach unter den vergoldeten Kuppeln der Mariä-Entschlafens-Kathedrale lodert. Die Klosteranlage auf den Hügeln am Fluss Dnipro gehört seit 1990 zum Weltkulturerbe. Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück.- Die russische Angriffswelle erstreckte sich landesweit. Ukrainischen Behördenangaben zufolge gab es dabei mindestens neun Tote und Dutzende Verletzte.
Derweil ließ Polen Kampfjets aufsteigen. Wie die Streitkräfte des Landes mitteilten, wurden zudem bodengestützte Luftabwehrsysteme und die Radaraufklärung in Bereitschaft versetzt. Die Maßnahmen seien präventiver Natur gewesen und hätten dem Schutz des eigenen Luftraums in Grenznähe gedient.
Diese Nachricht wurde am 15.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
