Österreich
Russische Botschaftsmitarbeiter wegen Spionageverdachts ausgewiesen

Die österreichische Regierung hat drei Angestellte der russischen Botschaft in Wien wegen Spionageverdachts des Landes verwiesen.

    Das österreichische Außenministerium in Wien.
    Ein mutmaßlicher Spionagefalll belastet die österreichisch-russischen Beziehungen. (Votava/dpa)
    Nach Angaben des Außenministeriums in Wien sollen die Verdächtigen versucht haben, über Antennen auf dem Dach der Botschaft und eines weiteren Gebäudes Daten internationaler Organisationen abzufangen. In Wien befinden sich unter anderem die Internationale Atomenergiebehörde und die Sicherheitsorganisation OSZE. Weiter hieß es, Moskau habe eine Frist verstreichen lassen, um die diplomatische Immunität der Betroffenen aufzuheben. Deshalb müssten sie nun das Land verlassen.
    Die russische Botschaft in Wien verurteilte die Ausweisungen und kündigte eine Reaktion an.
    Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.