
Anlass war nach Angaben des Ministeriums ein Treffen des CDU-Bundestagsabgeordneten Kiesewetter mit dem tschetschenischen Separatisten Sakajew in Kiew. Die Regierung in Moskau wirft Sakajew vor, eine terroristische Organisation zu leiten. Russland habe bei Lambsdorff Beschwerde gegen das Treffen eingelegt, hieß es. Eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin nannte die Vorwürfe haltlos und unbegründet.
Kiesewetter bezeichnete die Einbestellung des deutschen Botschafters als "Perfidie des Putin-Regimes". Russland diskreditiere sich selbst. Er verteidigte das Zusammentreffen mit Sakajew. Er habe ihn als Unterstützer der Ukraine, aber auch als wichtige Stimme gegen ein imperiales und koloniales Russland getroffen.
Diese Nachricht wurde am 27.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
