
Wie Wirtschaftsministerin Sakova mitteilte, wurden die Lieferungen über die Erdölleitung wieder aufgenommen. Die Pipeline läuft über ukrainisches Gebiet und war nach Angaben aus Kiew durch russische Drohnenangriffe beschädigt worden.
Die Slowakei und Ungarn hatten der Regierung in Kiew vorgeworfen, sie verzögere die Reparatur. Ungarn hatte einen EU-Kredit für die vom Krieg heimgesuchte Ukraine lange blockiert, während die Slowakei neue Sanktionen gegen Russland erst nach Wiederaufnahme der Lieferungen befürworten wollte. Ungarn und die Slowakei sind bei ihrem Energiebedarf nach wie vor stark auf russisches Öl und Gas angewiesen.
Russland will nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums ab Mai kein Öl aus Kasachstan mehr über die Druschba-Pipeline zur PCK-Raffinerie im brandenburgischen Schwedt leiten.
Diese Nachricht wurde am 23.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
