
Dies sei Teil einer "gezielten Strategie", erklärte die Organisation unter Verweis auf eine eigene Untersuchung. Die Angriffe seien zu systematisch, zu häufig und zu präzise, um zufällig zu sein, heißt es weiter. Wenn Krankenhäuser wiederholt getroffen oder Rettungswagen mit Drohnen angegriffen würden, sei dies ein Muster, hinter dem eine Absicht stecke. Laut dem Untersuchungsbericht wurden zwischen April 2022 und Dezember 2025 mehr als 20 von der Organisation betriebene oder unterstützte medizinische Einrichtungen angegriffen.
Ärzte ohne Grenzen verwies auf eine UNO-Resolution, die vor zehn Jahren verabschiedet wurde und nach der gezielte Angriffe auf medizinisches Personal oder Fahrzeuge als Kriegsverbrechen eingestuft werden.
Diese Nachricht wurde am 13.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
