
Der kenianische Außenminister Mudavadi teilte nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Lawrow in Moskau mit, man habe eine entsprechende Übereinkunft erzielt. Von russischer Seite gab es zunächst keine Stellungnahme.
Nach Informationen des kenianischen Geheimdienstes hatte Russland mehr als 1.000 Kenianer angeworben - teils mit der Aussicht auf einen gut bezahlten Arbeitsplatz oder eine Sportkarriere. Viele von ihnen seien dann aber gegen ihren Willen und ohne ausreichendes Training an die Front geschickt worden. Auch Menschen aus anderen afrikanischen Staaten wurden von Russland für einen Kampfeinsatz rekrutiert, etwa aus Südafrika und Uganda. Einige von ihnen wurden getötet, Dutzende gelten als vermisst.
Diese Nachricht wurde am 16.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
