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Medienbericht
Russland und China gegen G20-Plan für Verdreifachung der Erneuerbaren Energien

Der Vorstoß der sieben führenden Industriestaaten, den Einsatz erneuerbarer Energien auch in Schwellenländern deutlich auszubauen, stößt auf Widerstand.

    Das Foto zeigt ein Kohlekraftwerk im chinesischen Jilin.
    Laut einem Medienbericht lehnen mehrere Schwellenländer den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien ab. (dpa/picture-alliance/ Ding Dong)
    Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf mehrere mit dem Vorgang vertraute Personen berichtet, lehnen China, Russland, Saudi-Arabien, Südafrika und Indonesien die Initiative der G7 ab. Demnach sollten die 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer bis 2030 den Anteil erneuerbarer Energien verdreifachen. Den Angaben zufolge gibt es auch Streit über die Wasserstoffproduktion, auf die viele Länder ihre Hoffnungen als Übergangstechnologie setzen.
    Bundeswirtschaftsminister Habeck, der morgen im indischen Goa am G20-Treffen der Energieminister teilnimmt, bestätigte den Bericht indirekt. Es werde extrem schwierig eine Abschlusserklärung hinzubekommen. Russland, China und auch Saudi-Arabien stellten sich im Moment quer, weitere Schritte beim Klimaschutz im Energiesektor zu gehen.
    Diese Nachricht wurde am 21.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.