
Das Treffen in Ankara findet vor dem Hintergrund der Spannungen in den transatlantischen Beziehungen statt. US-Präsident Trump hat den Bündnispartnern wiederholt vorgeworfen, im Krieg gegen den Iran keine Unterstützung geleistet zu haben. Zudem kritisierte er, dass die Länder weiterhin nicht ausreichend Geld für Verteidigung ausgeben würden. NATO-Generalsekretär Rutte trat dieser Einschätzung im Vorfeld des Gipfels entgegen und betonte, die Mitgliedstaaten hätten ihre Ausgaben für Verteidigung und Sicherheit inzwischen auf vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts erhöht. Das sei ein bedeutender Fortschritt.
Weiterer Schwerpunkt des Treffens in Ankara ist die Unterstützung für die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland. Dazu ist am Rande des Gipfels auch ein Gespräch zwischen Trump und dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj geplant.
Diese Nachricht wurde am 07.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
