Nach Ausschreitungen
Sachsens Innenminister stellt bisherige Verhandlungen über Sicherheitskonzept mit DFB und DFL infrage

Nach den Ausschreitungen während des Zweitliga-Spiels zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC werden Konsequenzen gefordert.

    Polizisten stehen während einer Spielunterbrechung im Stadion auf dem Spielfeld vor einem Block mit den Fans von Dynamo Dresden.
    Die Partie zwischen Dresden und Hertha BSC war wegen der Ausschreitungen unterbrochen worden. (picture alliance / dpa / Sebastian Kahnert)
    Sachsens Innenminister Schuster stellte die bisherigen Verhandlungen mit DFB und DFL über neue Sicherheitskonzepte infrage. Der CDU-Politiker sagte der Deutschen Presse-Agentur, man müsse aus den Krawallexzessen endlich wirksame Konsequenzen ziehen. Die Vorkommnisse in Dresden stünden symbolisch für eine "Gewaltfolklore" in deutschen Fußballstadien. Auch der Geschäftsführer für den Bereich Sport von Dynamo Dresden, Gonther, kritisierte die Ausschreitungen. Diese torpedierten alles, was man sich bereits mit Fanvertreten, Vereinen, DFL und Polizei erarbeitet habe.
    Während des Zweitliga-Duells am Samstag war in den Kurven mit Anhängern beider Vereine Pyrotechnik gezündet worden. Anschließend waren mehrere Anhänger über die Zäune geklettert.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.