
Der SPD-Politiker sagte der Bild-Zeitung, es sei besser, industrielle Kompetenz bei VW in Sachsen weiterzuentwickeln und die Produktion abzusichern, als auf verlorenem Posten zu kämpfen und Wertschöpfung zu verlieren. Ein sogenanntes Joint Venture zwischen Volkswagen und einem chinesischen Hersteller sei eine Möglichkeit. So könnten eine oder mehrere nicht ausgelastete Produktionslinien genutzt werden, um Fahrzeuge zu fertigen. Voraussetzung seien jedoch klare europäische Regeln und Standards, betonte der sächsische Wirtschaftsminister.
In Zwickau baut VW ausschließlich vollelektrische Autos. Nach Unternehmensangaben waren Ende 2025 in dem Werk 8.000 Menschen beschäftigt. Mehrere chinesische Hersteller suchen derzeit nach Produktionsmöglichkeiten in Europa. Niedersachsens Ministerpräsident Lies hatte VW-Werke ins Spiel gebracht. Mehrere Experten hielten solch einen Schritt jedoch für riskant.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
