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StartseiteSport am Wochenende"Sammelklage der Dopingopfer wird geprüft"19.09.2010

"Sammelklage der Dopingopfer wird geprüft"

DOHV-Vorsitzender Zöllig verurteilt die Doping-Beichte von DDR-Sportfunktionär Köhler

Uwe Trömer, Sprecher des Dopingopfer-Hilfevereins, will juristisch gegen den ehemaligen Vizepräsidenten des Deutschen Turn- und Sportbundes (DTSB), Thomas Köhler, vorgehen. Er wolle "bei den Berliner Behörden Strafanzeige gegen Thomas Köhler stellen", sagte der ehemalige Radsportler Trömer. Auch Dr. Klaus Zöllig, der Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfevereins bezeichnet die Aussagen Köhlers als Geschichtsklitterung.

Klaus Zöllig im Gespräch mit Astrid Rawohl

Manfred Ewald (l.) 1977 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main mit Willi Weyer, war als Präsident der Vorsitzende von Thomas Köhler. (AP)
Manfred Ewald (l.) 1977 auf einer Pressekonferenz in Frankfurt am Main mit Willi Weyer, war als Präsident der Vorsitzende von Thomas Köhler. (AP)

Der zweimalige Rodel-Olympiasieger Thomas Köhler hat in seinem in der vergangenen Woche erschienenen Buch "Zwei Seiten der Medaille" das Staatsdoping in der DDR zugegeben und Minderjährigen-Doping eingeräumt. Von Kinderdoping will er nichts gewusst haben. Dr. Klaus Zöllig, der Vorsitzende des Doping-Opfer-Hilfevereins bezeichnet die Aussagen Köhlers als Geschichtsklitterung und verlangt vom Deutschen Olympischen Sportbund und der Politik eine offene und ehrliche Auseinandersetzung.

Hinweis: Das Gespräch können Sie bis mindestens 15. März 2011 als Audio-on-demand abrufen.

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