München
Sammelklage gegen Amazon wegen Werbung im Streamingdienst

Am Oberlandesgericht München hat die Verhandlung einer Sammelklage von rund 220.000 Verbrauchern gegen den US-Konzern Amazon begonnen. Sie wurde stellvertretend von der Verbraucherzentrale Sachsen eingereicht.

    Das Logo des Videostreamingportals Prime Video in weißer Schrift auf dunkelblauem Grund, darunter der stilisierte lächelelnde Mund.
    Sammelklage gegen Amazon wegen Reklame auf Prime Video (Silas Stein/dpa)
    Es geht um die Frage, ob Amazon laufende Verträge nachträglich verschlechtern darf. Hintergrund ist die Einführung von Werbung auf dem Amazon-Streamingangebot "Prime Video". Kunden mussten Werbung akzeptieren oder für eine werbefreie Variante 2 Euro 99 zusätzlich zahlen.
    Eine Entscheidung wird heute nicht erwartet. Sollte die Verbraucherzentrale gewinnen, drohen dem Unternehmen Schadenersatzansprüche.
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.