Denkmäler
Sanierung des Dresdner Residenzschlosses soll 2028 beendet sein

Der jahrzehntelange Wiederaufbau des Dresdner Residenzschlosses soll 2028 abgeschlossen sein. Das kündigte der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Ebert, an. Zunächst war als Ziel für den Sanierungsabschluss 2027 vorgesehen.

    Das Foto zeigt einen Blick auf das Gebäude des Residenzschlosses. Dort befindet sich auch das historische Grünen Gewölbe der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.
    Das Residenzschloss in Dresden (Archivfoto). (SKD, Foto: David Brandt)
    Das neue Datum sei nach aktuellen Gesprächen zum Baufortschritt festgelegt worden, sagte Ebert. Es seien noch Maßnahmen im Großen Schlosshof und in der Gotischen Halle notwendig. Im Frühjahr 2029 wollen die Kunstsammlungen die Fertigstellung des Residenzschlosses mit einem großen öffentlichen Fest würdigen.

    Fest-Etage ist jetzt wieder komplett

    Bund und Land investieren damit voraussichtlich rund 407 Millionen Euro in den Wiederaufbau. Das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Dresdner Residenzschloss stand in der DDR-Zeit - wie auch die Frauenkirche - als Ruine im historischen Stadtzentrum.
    Mit der jetzigen Fertigstellung der kompletten Fest-Etage sei ein wesentlicher Meilenstein beim Wiederaufbau erreicht, sagte Ebert. Zuletzt waren für rund 21 Millionen Euro der Große Ballsaal und der sogenannte Propositionssaal saniert worden. Von morgen an ist dort die neue Dauerausstellung "Masken und Kronen" zu sehen. Im Propositionssaal wurde 1831 die erste sächsische Verfassung überreicht.
    Diese Nachricht wurde am 21.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.